Aktuelles - Museum Bad Münder

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Süntel-Buchen Arboretum
 

Eine Süntel-Buche geht auf Reisen

Im Zuge einer Baumaßnahme mußte eine Süntel-Buche aus der Süntelstrasse in Bad Münder weichen. Sie wurde uns von den Besitzern als Geschenk angeboten. Bei einem größeren Arbeitseinsatz wurde sie in unser Arboretum transportiert und dort eingepflanzt.

Wir bedanken uns bei den Vorbesitzern für die gute Pflege, allen Unterstützern und fleißigen Helfern.

 
 

Neue Fläche für die Süntel-Buchen

Artikel aus der NDZ vom 11.06.2014

Bericht im Radio Aktiv vom 07.6.2014 (http://listen.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?player=1&id=16266)

 

Süntel-Buchen Buch erhältlich!

Das Buch über die Süntel-Buche ist seit 8.10.12 im Handel erhältlich!

Am 5. Oktober 2012 erschien das umfassende Buch mit ca. 500 Seiten über die Süntel-Buchen in Deutschland, Frankreich, Dänemark, Schweden und sonst in Europa von Gerhard Dönig und herausgegeben von der Ortsgruppe Bad Münder des Heimatbundes Niedersachsen e.V.
Das Buch "Süntel-Buchen in Deutschland, Frankreich,Dänemark, Schweden und sonst in Europa"
ist für 49,50 € zuzügl. Verpackung und Porto
über den  Heimatbund Bad Münder

oder aber auch im Buchhandel zu erwerben.

Die zweite überarbeitete Auflage des Buches
"Süntel-Buchen in Deutschland, Frankreich, Dänemark, Schweden und sonst in Europa"  
ist erschienen und ab dem 01.03.2014 erhältlich.


Einen ganz aktuellen Bericht von der Vorstellung des Buches
am 5.10. in Bad Münder finden Sie unter folgendem Link: Zeilensprung



Tag der offenen Tür im Süntel-Buchenarboretum am 1. Mai 2012

Bei angenehmen Frühlingswetter nutzten wieder viele interessierte Besucher die Gelegenheit, das Süntel-Buchenarboretum zu besuchen und sich sich über die Veränderungen und Neuigkeiten zum Stand der Vermehrung der Süntel-Buchen in den Universitäten zu informieren.
Von uns gepropfte Süntel-Buchen wurden gegen eine Spende abgegeben


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Frische Gene aus weltgrößter Buchensammlung

Karl-Heinz Rakemann und Michael Meier vom Freundeskreis Süntel-Buchen mit dem frischen Genmaterial. Foto: st
Bad Münder (st). Die Geschichte mit den Blumen und den Bienen – funktioniert zwischen Klon und Klon einfach nicht. Und da im Süntelbuchen Reservat alle Bäume Klone sind und von ein und derselben Mutter abstammen, ist an eine natürliche Fortpflanzung durch Bestäubung nicht zu denken – die biologische Vielfalt gefährdet. Um diese Sackgasse längerfristig aufzubrechen, hat sich jetzt eine Mannschaft des Freundeskreises Süntelbuchen-Reservat nach Süddeutschland aufgemacht, um von dort frisches Genmaterial für den hiesigen Buchenbestand mitzubringen.
 Im Arboretum in Altdorf befindet sich die weltweit größte Buchen-Sammlung. „Unter den über 200 Exemplaren verschiedenster Bäume finden sich dort klein- und großwüchsige Exemplare, Trauer- und Pyramidenformen, mit unzähligen Blattformen und Farben“, schwärmt Michael Meier vom Freundeskreis. „All diese Exemplare wurden über Jahrzehnte von der Familie Döning zusammengetragen. Darüber hinaus haben sich Dönigs auch intensiv um die Sammlung von Süntelbuchen bemüht.“

Cornelia Coltzau, Monika Lüdtke, Karl-Heinz Rakemann und Meier waren entsprechend von dem zweitägigen Besuch begeistert. „Ganz entscheidend für den Wert der dortigen Sammlung ist, dass für all diese Bäume ein genau dokumentierter Standort der Mutterpflanzen dokumentiert ist“, sagt Meier.

In einem Anhänger transportierte die kleine Gruppe 17 Süntelbuchen – nachweislich aus der Süntelregion – in „ihre alte Heimat“, wie Meier sagt. Endlich frische Gene für das Reservat. „Voraussichtlich können die Bäume in einigen Jahren im Reservat ausgepflanzt werden. Bis dahin haben sie hoffentlich eine stattliche Größe erreicht“, sagt Meier und fügt hinzu: „Da die mitgebrachten Buchen das Genmaterial ihrer Mutterbäume in sich tragen, sind sie ein wertvoller ,Schatz‘. Bei der späteren Bestäubung und Vermehrung werden sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Süntelbuchen leisten.“

Artikel aus der NDZ vom 14.05.2011



Tag der offenen Tür im Süntelbuchenreservat am 1.Mai 2011




Bei strahlendem Sonnenschein besuchten am 1. Mai 2011 annähernd 100 sehr interessierte Besucher  das Süntelbuchenreservat.







Karl-Heinz Rakemann vom Freundeskreis erläutert den Besuchern die Wuchsformen und besonderen Eigenarten der Süntelbuchen


Artikel aus der NDZ vom 03.05.2011

Die Tür weit auf: Süntelbuchen brauchen Freunde

Michael Meier (v. r.) und Friedrich Kunrich erläutern den Besuchern Besonderheiten im Süntelbuchen-Reservat. Foto: gho
Nettelrede (gho). Was ist eigentlich das Besondere an jenen seltsamen Bäumen namens Süntelbuche (Fagus sylvatica forma suntalensis) mit ihren meist kurzen drehwüchsigen Stämmen, den zickzackförmigen Ästen und den flachen glockenförmigen Kronen? Erschöpfende Antwort auf diese und weitere Fragen erhielten jetzt die Besucher des Süntelbuchen-Reservats am Tag der offenen Tür.
Mit großer Fachkompetenz führten Friedrich Kunrich und Michael Meier von der Heimatbund-Ortsgruppe Bad Münder die Wissbegierigen durch das mehr als einen Hektar große Areal, auf dem sie sich mit Hingabe der Nachzucht jener 1843 im Süntel durch Abholzung nahezu ausgerotteten Wuchsform der Buche widmen. Der gelernte Forstwirt Karl-Heinz Rakemann klärte die Besucher auf über "Kloning", über "wurzelechtes- und Gen-Material", über das geplante "Separieren von roten und grünen Süntelbuchen", wozu die Gruppe gern das Areal vergrößern würde. Kurzum: Der extra von Friedrich Kunrich frei gemähte Parcours mit den durchnummerierten Bäumen verschiedener Altersklassen war höchst interessant, wie die eigens von Hachmühlen angeradelten Robert und Renate Seibt bestätigten.
Bernd Meyer und Hans-Georg Rabe vom Heimatbund kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gäste - und warben für Unterstützung für den neu gegründeten "Freundeskreis Süntelbuchen-Reservat", der sich dem Erhalt der seltenen Art verschrieben hat.

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